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Die Chemie bringt es ans Licht – der Luminol Versuch

Die Chemie bringt es ans Licht – der Luminol Versuch

Die genialen und eindrucksvollen Effekte, verursacht durch pure Chemie, haben die Schülerinnen und Schüler der Q2 durch den Luminol-Versuch kennengelernt. Chemielehrer Tobias Keller ließ seine Klasse den berühmten Luminol-Versuch durchführen und vermittelte dabei, wie spannend Chemie sein kann und wie die entstehenden Reaktionen sowohl in der Natur vorkommen als auch in der Technik zunutze gemacht werden.

Was genau aber ist der Luminol-Versuch?

Beim sogenannten Luminol-Versuch wird Luminol mit Wasserstoffperoxid in einer alkalischen Lösung gemischt. Dabei entsteht eine chemische Reaktion, die Energie in Form von Licht freisetzt. Das blaue Leuchten entsteht also nicht durch Hitze, sondern direkt durch eine chemische Reaktion – man nennt das Chemolumineszenz. Dieses charakteristische bläuliche Leuchten wird auch „kaltes Licht“ genannt.

In der Natur begegnet uns ein ganz ähnliches Prinzip: die Biolumineszenz. So erzeugen etwa Glühwürmchen oder Tiefseeanglerfische ihr eigenes Licht. Dabei sorgt ein Enzym namens Luciferase dafür, dass ein Stoff – das sogenannte Luciferin – oxidiert wird. Auch hier entsteht Licht, ohne dass nennenswerte Wärme abgegeben wird.

Aber auch in der Kriminaltechnologie wird der Effekt des „kalten Lichtes“ genutzt, denn das im Blut enthaltene Eisen wirkt als Katalysator und verstärkt somit das Leuchten. Deshalb wird Luminol eingesetzt, um selbst kleinste Blutspuren sichtbar zu machen.

Während beim Luminol-Versuch Eisen als Katalysator dient, nutzt die Natur hocheffiziente biologische Enzyme. Trotz unterschiedlicher „Werkzeuge“ beruht beides auf demselben beeindruckenden Prinzip: Energie wird direkt in Licht umgewandelt.

Für die Schülerinnen und Schüler war es ein spannender Versuch, der sprichwörtlich Licht ins Dunkel brachte und aufzeigte, wie anschaulich und interessant Naturwissenschaft sein kann. Gleichzeitig zeigte das unterrichtliche Experiment aber auch, wie eng schulisches Lernen und theoretisches Wissen mit realen Anwendungen in Biologie, Kriminalistik oder Forschung verknüpft ist.

Motivation genug sich „weiteren Abenteuern der Naturwissenschaft“ zuzuwenden. Die Lehrkräfte der Biologie, Physik und Chemie werden dem Wissensdrang zu begegnen wissen.

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