Nach einem halben Jahr Vorbereitungszeit war es am Freitag, dem 18.09. endlich so weit: die Schüler des Oberstufen Physikkurses machten sich daran, ihren Wetterballon steigen zu lassen. Nachdem die zugehörige Styroporsonde mit Messinstrumenten, Kamera und weiterem Ladegut bestückt worden war, ging es daran, den eigentlichen Ballon mit Helium zu füllen. Der Start erfolgte vom Gelände des Flugplatz Hangelar aus, dem wir für diese Gelegenheit sehr dankbar sind. Eine App wurde zur Prognose der wahrscheinlichen Flugbahn genutzt und diese gab einen voraussichtlichen Landeplatz etwas südlich von Limburg an der Lahn an. Nach einem stärkenden Zwischenhalt mit Mittagessen bei einer bekannten Restaurant-Kette 🙂 ging es dann auch bald auf die A3 in Richtung Süden. Kaum in Limburg angekommen erhielten wir erste Meldungen vom GPS-Sender, der uns zielsicher durch ein Dorf, über ein Feld und in einen Wald führte. Dort fanden wir tatsächlich unsere am Fallschirm herabgekommene Styroporsonde wieder, leider gefangen im höchsten Wipfel des höchsten Baumes, wo sie auch heute noch hängt. Nachdem wir den nahen Reiterhof darüber informiert hatten, dass beim nächsten Sturm wohl etwas auf ihren Reitweg fallen könnte, mit der Bitte dann Kontakt aufzunehmen, begaben wir uns zurück auf die Autobahn, und so fand das Abenteuer seinen Abschluss.
Wir danken der Luftfahrtbehörde in Düsseldorf für ihre Hilfe bei der Beantragung der Aufstiegsgenehmigung, Linde Gas in St. Augustin für ihr Entgegenkommen beim Erwerb des Ballongases, und dem Flugplatz Hangelar für die Möglichkeit und Unterstützung beim Auflassen des Ballons auf ihrem Gelände.
Bericht: Ralf Daume


